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Unternehmensprofil Fujitsu Siemens Computers
Wenn es um die Firmengeschichte von Fujitsu Siemens geht, so sollte zunächst einmal die Geschichte von Fujitsu angeschaut werden. Es handelt sich um einen japanischen Technologiekonzern, der im Nikkei 225 gelistet ist. Nach einem Stand aus dem Jahre 2006 wurden 158 000 Mitarbeiter beschäftigt. Der Schwerpunkt von Entwicklungen wird gelegt auf die Informationstechnologie, die Telekommunikation, Halbleiter und Netzwerke. Ein so genanntes Joint Venture gibt es in Europa, dem Nahen Osten und auch Afrika mit dem Siemens Konzern. Die Gründung von Fujitsu erfolgte im Jahre 1935 in Tokio und das Unternehmen hieß damals noch Fuji Tsushinki Manufacturing Corporation. Der Schwerpunkt lag auf der Herstellung von Telefonzubehör. Das Unternehmen entstand aus dem Kommunikationsbereich der Fuji Electric Company. Aufgrund dessen ist dann auch der Name Fujitsu entstanden. Es gibt auch einen IT-Dienstleister für Europa, das sind die Fujitsu Services. Nach der Gründung kam dann ab 1945 die Herstellung von Telefonapparaten und im Jahre 1952 wurde der Startschuss für die Produktion von Computern gegeben. Im selben Jahr wurde auch die Zusammenarbeit mit Siemens wieder aufgenommen. Ab 1960 wurden dann Transistoren hergestellt und zwei Jahre später begann das Unternehmen mit der Produktion von ICs. 1965 erfolgte dann eine Umbenennung in Fujitsu Limited. Seit 2001 gibt es die Zusammenarbeit mit Siemens im Bereich der IT. Es geht dabei um die Herstellung von Servern, Notebooks und Desktop-PCs.
Die Fujitsu Siemens Computers BV ist am 1. Oktober 1999 entstanden und es handelt sich dabei, wie bereits erwähnt, um ein Joint Venture der Unternehmen Fujitsu und Siemens. Die Abkürzung lautet FSC und das Unternehmen ist das größte seiner Art in Europa und hat auch Niederlassungen in Europa, Afrika und dem Nahen Osten. Dabei erfolgt die Betreuung von Global Accounts auch durch Mithilfe von Netzwerken der Muttergesellschaften Siemens und Fujitsu. Vom Unternehmen werden Handheld-PCs genauso vertrieben wie auch so genannte Mainframe-Computersysteme. Die Produktion reicht sogar bis hin zu IT-Infrastrukturlösungen. In Deutschland gibt es Fertigungsstätten in Paderborn, Augsburg und Sömmerda. In Augsburg stellt Fujitsu-Siemens beispielsweise Mainboards her. Der Schwerpunkt der Entwicklungen liegt aber auf Mobility und dem Dynamic Data Center, kurz DDC. Dabei ist vor allem DDC sehr wichtig, weil das Unternehmen darin das Rechenzentrum der Zukunft sieht. Es geht dabei um Automatisierung, Virtualisierung und auch Integration. Dabei sind neben der VMware noch weitere Bausteine enthalten. Auch PrimePower spielt eine wichtige Rolle und die dynamische Partitionierung. Aber es werden nicht nur klassische Computersysteme von Seiten von FSC hergestellt und vertrieben. Ein breites Spektrum im Bereich der Unterhaltungselektronik wird den Kunden angeboten. Eine Zusammenfassung der Produkte erfolgt unter dem Oberbegriff Digital Home. Darunter fallen Dinge wie Home Theater Personal Computer, digitale Media-Adapter und auch Festplattenrekorder. Weitere Produkte sind LCD-Fernseher und Plasmabildschirme. Global besteht auch eine Zusammenarbeit mit Fujitsu. Von diesem Konzern stammen unter anderem die UNIX-Serversysteme. Seit dem Jahre 2004 werden diese auch von Sun Microsystems angeboten. Am 1. April 2006 kam es zum Kauf der Servicesparte SBS durch Fujitsu Siemens. SBS steht für Siemens Business Services und wurde umbenannt in IT Solutions and Services. Bei diesem Unternehmen sind ca. 4500 Mitarbeiter beschäftigt. Bis zum 1. April 2007 hat es gedauert, dass ITPS komplett in Fujitsu Siemens integriert wurde. in ganz Europa beschäftigt das Unternehmen ungefähr 11 000 Mitarbeiter und ist der Marktführer in Deutschland.
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